GSG Kunstkollektion

Blätter im Louvre und das verlorene Turiner Gebetbuch

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Alternativ-Titel: Leaves of the Louvre and the Lost Turin Hours, Turin-Mailänder Stundenbuch, Libro d’ore di Torino-Milano
Art: Handschrift auf Pergament
Umfang / Format: 4 Blätter / 26,8 × 17,3 cm
Herkunft: Frankreich
Datum: 1380–1420
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Stil: Gotisch
Genre: Stundenbücher / Gebetbücher, Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)
Sprache: Latein
Schrift: Gotische Textualis Quadrata
Buchschmuck: 5 Miniaturen auf 4 Blättern. Das Heft über die verlorenen Abbildungen enthält 40 zusätzliche schwarz-weiß Reproduktionen der Miniaturen des verlorenen Turiner Gebetbuchs
Auftraggeber: Jean, Herzog von Berry (1340–1416)
Künstler / Schule: Meister des Paraments von Narbonne (fl. 1356–1408), Meister des Llangattock-Stundenbuchs (fl. 1445–60), Meister Johannes’ des Täufers, Jan van Eyck Schule
Vorbesitzer: Jean, Herzog von Berry (1340–1416), Haus Savoyen

Beschreibung

Die vier Blätter im Louvre sind die einzigen Überreste aus dem verlorenen Turiner Gebetbuch, das ein bedeutendes Werk des 15. Jahrhunderts war. Dieses Gebetbuch, bekannt als “Très Belles Heures des Duc de Berry”, wurde in Turin aufbewahrt, fiel jedoch im Jahr 1904 einem Brand zum Opfer. Die erhalten gebliebenen vier Blätter bieten einen Einblick in die Pracht und die hochwertige künstlerische Gestaltung dieser Handschrift. Die Bildseiten wurden von renommierten Künstlern wie dem Meister des Paraments von Narbonne sowie Jan van Eyck und seinem Umkreis geschaffen. Die schicksalhafte Geschichte des Gebetbuchs unterstreicht die besondere Bedeutung dieser vier Blätter im Louvre.