GSG Kunstkollektion

Das Höfische Duett

Verfügbarkeit:
Auf Anfrage

Alternativ-Titel: The Courtly Duet
Art: Handschrift auf Pergament
Umfang / Format: Krönungszeremoniale: 40 Seiten Schachbuch: 138 Seiten / Krönungszeremoniale: 33,0 × 24,0 cm Schachbuch: 20,3 × 14,7 cm
Herkunft: Italien
Datum: Krönungszeremoniale: 1530 Schachbuch: 1458
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Stil: Renaissance
Genre: Chroniken / Geschichte / Recht /Spiele / Jagd
Sprache: Latein, Italienisch
Buchschmuck: Krönungszeremoniale: Initialen und ganzseitige Miniaturen; Schachbuch: 15 Miniaturen, 29 Initialen und Blumenbordüren
Inhalt: Krönungszeremoniale: Texte und Illuminationen zur Krönungszeremonie in Bologna vom 24. Februar 1530; Schachbuch: Abhandlung über das Schachspiel, die gleichzeitig eine Allegorie auf die mittelalterliche Ständegesellschaft ist
Auftraggeber: Krönungszeremoniale: Karl V., Römischer Kaiser und König von Spanien (1500–1558)
Künstler / Schule: Autor des Schachbuchs: Jacobus de Cessolis (ca. 1250 – ca. 1322)
Vorbesitzer: Krönungszeremoniale: Papst Clemens VII.; Schachbuch: Bakkalaureus, Johann Pachmann

Beschreibung

Das “Höfische Duett” ist eine prächtige Doppelfaksimile-Ausgabe, bestehend aus zwei Handschriften, die dem Leser einen detaillierten Einblick in das Leben des spätmittelalterlichen Adels bieten. Diese exquisite Sammlung wird in einer ansprechenden weinroten Lederschatulle präsentiert. Die erste Handschrift, das Krönungszeremoniell Kaiser Karls V., dokumentiert die Kaiserkrönung von 1530 durch Papst Clemens VII. und gibt Einblicke in die öffentlichen und zeremoniellen Aspekte des höfischen Lebens. Die zweite Handschrift ist das Schachbuch des Jacobus de Cessolis, das Schachspiel als Allegorie für den Feudalismus und die mittelalterliche Ständegesellschaft verwendet. Überraschenderweise zeigt es, wie die höheren Stände von den niederen abhängig sind. Die Handschriften sind kunstvoll mit Miniaturen, Zierinitialen und anderem Dekor ausgestattet und bieten einen faszinierenden Einblick in die spätmittelalterliche Geschichte und Gesellschaft sowie in die Kunst der illuminierten Handschriften, die bald durch den Buchdruck verdrängt wurde.