GSG Kunstkollektion

Parma Ildefonso

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Auf Anfrage
Alternativ-Titel: Parma Ildefonsus
Ildefonso da Toledo
Ildefonso Toletano
De virginitate Beatae Mariae
De virginitate Sanctae Mariae
Art: Handschrift auf Pergament
Format:224 Seiten / 23,0 × 15,8 cm
Herkunft: Frankreich
Datum: Zwischen 1090 und 1100
Epoche: Hochmittelalter
Stil: Romanisch, Byzantisch
Genre: Heiligen- Legende, Stundenbücher/ Gebetbücher
Sprache: Latein
Schrift: Karolingische Minuskel
Buchschmuck: 9 Seiten vollständig illuminiert; 16 halbseitige Miniaturen, 10 Portraits der Propheten, 9 große Initialen, 28 Initialen und viele andere Verzierungen. Jede Textseite mit aufwendigem Rahmen versehen.
Inhalt: Leben des heiligen Ildefonsus von Julian von Toledo; De Virginitate Sanctae Mariae von St. Ildefonsus von Toledo; Prolog des Schreibers Gomez an Bischof Godescalc von Le Puy; Leben des heiligen Ildefonsus von Bischof Sixila von Toledo
Schule: Kolophon-Maler
Vorbesitzer: Bernardo de la Sauvetat (um 1050 – 1125) vormals ein Monch in Cluny und später Bischof von Toledo
Paolo Maria Piciaudi (1710–85)
Matteo Luigi Canonici (1727–1805)

Beschreibung

Beschreibung:

Zwischen 1090 und 1110 wurde der Parma Ildefonsus in der Abtei Cluny in Frankreich geschaffen. Die einzige erhalten gebliebene Kopie des „De Virginitate Sanctae Mariae“ des Heiligen Ildefons (607–667), Bischof von Toledo, ist ein prachtvoll illuminiertes Werk zum Lobpreis der Heiligen Muttergottes, das stark mit der spanischen Requonquista verbunden ist. Es enthält außergewöhnlich attraktive Illustrationen, die zu den beeindruckendsten Beispielen der byzantinisch-romanischen Buchkunst gehören. Das Werk ist mit viel Gold, Silber und Purpur dekoriert. Neben den vielen Initialen, von denen einige historisiert sind, sind 33 beeindruckende Miniaturen vorhanden, darunter neun ganzseitige Abbildungen.