GSG Kunstkollektion

Der Dresdner Sachsenspiegel

Verfügbarkeit:
Auf Anfrage
Alternativ-Titel: Dresden Mirror of Saxony
Art: Handschrift auf Pergament
Format: 184 Seiten / 33,0 × 26,0 cm
Herkunft: Deutschland
Datum: Zwischen 1347 und 1363
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Stil: Gotisch
Genre: Chroniken / Geschichte / Recht
Sprache: Deutsch
Buchschmuck: 924 Bildstreifen (zwischen vier und acht pro Seite), die nicht weniger als 4000 verschiedene Personen, Hausgeräte, Werkzeuge, Gewänder und Gegenstände des täglichen Bedarfs zeigen
Inhalt: Die wichtigste Zusammenstellung mittelalterlicher deutscher Rechtstexte
Auftraggeber: Friedrich III., Markgraf von Meißen (1349-1381)
Verlag: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 2002
Limitierung: 580 Exemplare

Beschreibung

Beschreibung:
Diese Faksimile spiegelt das deutsche Mittelalter wider und ist nicht nur ein trockener Rechtstext. Zwischen 1220 und 1235 schrieb Eike von Repgow den Sachsenspiegel, welcher das wichtigste Rechtsbuch der mittelalterlichen Feudalgesellschaft mit seinen beiden Abschnitten des Landrechts und des Lehnrechts bildete. Der Dresdner Sachsenspiegel ist der künstlerisch wertvollste von insgesamt nur vier erhaltenen illuminierten Codices dieser Gattung und verfügt über 924 Bildstreifen mit über 4.000 verschiedenen Personen, zahlreichen Details aus dem täglichen Leben und einer reichen Ausstattung mit Gold. Das Schicksal des Codex im 20. Jahrhundert ist ebenfalls geschichtsträchtig: Das Exemplar erlitt erhebliche Wasserschäden während der Angriffe auf Dresden im Zweiten Weltkrieg. Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wurde umfangreich restauriert, um die vollständige Lesbarkeit wiederherzustellen.