GSG Kunstkollektion

Gero-Codex

Verfügbarkeit:
Auf Anfrage

Zustand: wie neu

Verlag: Imago- Rimini, 2021

Einband: Hand gefertigter Schmuckeinband mit einem großen, zentralen Elfenbeinreplikat.

Art: Handschrift auf Pergament
Umfang / Format: 352 Seiten / 29,7 × 22,1 cm
Herkunft: Deutschland
Datum: Um 969
Epoche: Frühes Mittelalter
Stil: Ottonisch
Genre: religiöse Werke
Sprache: Latein
Schrift: Karolingische Minuskel Capitalis Rustica
Buchschmuck: 24 ganzseitige Prachtminiaturen/Zierseiten, u. a. mit der dem Widmungsbild Annos an den Stifter Gero, dessen Widmung der Handschrift an den Apostel Petrus,
vier Darstellungen mit je einem Evangelisten,die Darstellung der Maiestas Domini (Die Majestät des Herrn) und der Frauen am Grab Jesu in der Osterinitiale M., unzählige fein ausgeführte Inizialen in Gold und Silber.
Inhalt: Perikopen aus den Evangelien des Neuen Testaments für die Lesung an den Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahres
Auftraggeber: Erzbischof Gero von Köln (900 – 976)
Vorbesitzer: Prämonstratenserstift Wedinghausen, Großherzog Ludwig I. von Hessen-Darmstadt

Beschreibung

Beschreibung:
Der Gero-Codex, der um das Jahr 969 auf der bekannten Insel Reichenau fertiggestellt wurde, gilt wahrscheinlich als das bedeutendste und älteste Werk der Buchmalerei in Reichenau. Diese einzigartige Handschrift wurde vom bedeutenden Erzbischof Gero zu Köln beauftragt. Der Gero-Codex ist eine Handschrift von großem künstlerischem und historischem Wert, die mit 24 beeindruckenden ganzseitigen Miniaturen-/Prunkseiten und unzähligen kunstvoll gestalteten Initialen in Gold und Silber versehen ist. Der Gero-Codex wurde aufgrund seiner bedeutenden Position als eine der wenigen mittelalterlichen Handschriften von der UNESCO in den anspruchsvollen Kreis der UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen.