Das Buch der 1000 Bilder

1460–1465
Frankreich
Kurzbeschreibung
Mit mehr als 1.000 Bildmotiven ist das Prunkstück in der Sammlung eines Ölmagnaten eine der am reichsten geschmückten Handschriften des späten Mittelalters. Das Stundenbuch stammt aus Frankreich und wurde zwischen 1460 und 1465 im Stil der Gotik geschaffen. Es gehört zu den Stundenbüchern und Gebetbüchern dieser Epoche. Die Sprache, in der es verfasst ist, ist Latein, und die Schrift folgt der gotischen Textualis. Reich verziert ist das Buch mit 24 illuminierten Kalenderseiten, 18 ganzseitigen und 20 halbseitigen Miniaturen, die alle reich mit Gold verziert sind. Jede Textseite ist mit einer reich ornamentierten Bordüre und drei kleinen Miniaturen geschmückt, was mehr als 1000 Verzierungen insgesamt ergibt.

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    Beschreibung: Das Buch der 1000 Bilder

    Das Buch der 1000 Bilder zählt zu den besten privaten Gebets- und Andachtsbüchern. Zwischen 1450 und 1460 wurde der handgeschriebene, perfekt illuminierte Codex in Frankreich von einigen der besten Buchmaler dieser Zeit hergestellt. Das Buch der 1000 Bilder ist ein wunderschön illuminiertes und handschriftlich verfasstes Gebetbuch für eine persönliche Andacht, das mit mehr als 1000 Bildmotiven bestückt ist. Im Frankreich des 15. Jahrhunderts schuf eine Gruppe von herausragenden Buchkünstlern das Meisterwerk. Calouste Sarkis Gulbenkian, der von 1869 bis 1955 lebte, war ein vermögender britischer Ingenieur, Ölforscher, Geschäftsmann, Finanzexperte und Kunstsammler armenischer Herkunft. Er gilt als Pionier der Ölforschung im Nahen Osten und ist als Gründer der in Lissabon ansässigen Stiftung Fundação Calouste Gulbenkian bekannt, die das im Jahr 1969 eröffnete Museum Museu Calouste Gulbenkian verwaltet

    Bibliografische Details

    Alternativ-Titel: The Book of 1, 000 Pictures, Prayer book of Poitiers & Libro de Horas Gulbenkian
    Art: Handschrift auf Pergament
    Datum: 1460–1465
    Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
    Genre: Stundenbücher/Gebetbücher
    Herkunft: Frankreich
    Format: 352 Seiten - 25,2 × 17,0 cm
    Stil: Gotisch
    Sprache: Latein
    Buchschmuck: 24 illuminierte Kalenderseiten, 18 ganzseitige und 20 halbseitigen Miniaturen, reich mit Gold verziert. Jede Textseite mit einer reich ornamentierten Bordüre und 3 kleinen Miniaturen geschmückt (mehr als 1000 insgesamt)
    Künstler/Schule: Jean Fouquet (1420–1481) (Buchmaler) Meister von Poitiers Meister von Walters 222 Kreis um den Meister Jouvenel des Ursins, Kreis um den Meister der Adelaide von Savoyen
    Vorbesitzer: Calouste Gulbenkian (1869–1955)
    Verlag: AyN Ediciones-Madrid, 2007
    Einband/Material: Blauer Samt mit Eckbeschlägen und echtem Lapislazuli
    Schrift: Gotische Textualis
    Inhalt: Stundenbuch
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