Der Dresdner Sachsenspiegel

Zwischen 1347 und 1363
Deutschland
Kurzbeschreibung
Das Faksimile bietet auf 924 Bildstreifen mindestens 4.000 verschiedene Personen die zu sehen sind und es gibt unzählige Details aus dem Alltag. Das Werk bietet einen Überblick über das Feudalsystem in zwei Abschnitten: Landrecht und Lehnrecht

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    Beschreibung: Der Dresdner Sachsenspiegel

    Diese Faksimile spiegelt das deutsche Mittelalter wider und ist nicht nur ein trockener Rechtstext. Zwischen 1220 und 1235 schrieb Eike von Repgow den Sachsenspiegel, welcher das wichtigste Rechtsbuch der mittelalterlichen Feudalgesellschaft mit seinen beiden Abschnitten des Landrechts und des Lehnrechts bildete. Der Dresdner Sachsenspiegel ist der künstlerisch wertvollste von insgesamt nur vier erhaltenen illuminierten Codices dieser Gattung und verfügt über 924 Bildstreifen mit über 4.000 verschiedenen Personen, zahlreichen Details aus dem täglichen Leben und einer reichen Ausstattung mit Gold. Das Schicksal des Codex im 20. Jahrhundert ist ebenfalls geschichtsträchtig: Das Exemplar erlitt erhebliche Wasserschäden während der Angriffe auf Dresden im Zweiten Weltkrieg. Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel wurde umfangreich restauriert, um die vollständige Lesbarkeit wiederherzustellen.

    Bibliografische Details

    Alternativ-Titel: Dresden Mirror of Saxony
    Art: Handschrift auf Pergament
    Datum: Zwischen 1347 und 1363
    Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
    Genre: Chroniken/Geschichte/Recht
    Herkunft: Deutschland
    Format: 184 Seiten - 33,0 × 26,0 cm
    Stil: Gotisch
    Sprache: Deutsch
    Buchschmuck: 924 Bildstreifen (zwischen vier und acht pro Seite), die nicht weniger als 4000 verschiedene Personen, Hausgeräte, Werkzeuge, Gewänder und Gegenstände des täglichen Bedarfs zeigen
    Verlag: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz, 2002
    Inhalt: Die wichtigste Zusammenstellung mittelalterlicher deutscher Rechtstexte
    Limitierung: 580 Exemplare
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