Heidelberger Sachsenspiegel + Kommentarband

Anfang des 14. Jahrhunderts
Deutschland
Kurzbeschreibung
Eine mittelalterliche Rechtsschrift, die Rechtsnormen des deutschen und sächsischen Rechts kodifiziert. Der Kommentarband bietet Erläuterungen und Kontext zu den Gesetzen. Beide zusammen bieten einen Einblick in mittelalterliche Rechtssysteme und Rechtspraxis.

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    Beschreibung: Heidelberger Sachsenspiegel + Kommentarband

    Der Sachsenspiegel gilt als das bedeutendste deutsche Rechtsbuch aus mehreren Gründen. Er wurde von Eike von Repgow (ca. 1180–ca. 1233) verfasst, der als erster die zuvor nur mündlich überlieferten Rechtsvorschriften und Gewohnheiten in seiner Heimatsprache schriftlich festhielt, damit das erste Prosawerk in deutscher Sprache schuf. Das Besondere an diesem Werk ist, dass es dem Leser erlaubt, wie in einem Spiegel Recht und Unrecht zu erkennen. Der Sachsenspiegel ist zweigeteilt, wobei der erste Teil das Landrecht beschreibt und im zweiten Teil Fragen zum Lehnsrecht zwischen Lehnsherren und Vasallen behandelt. Die Heidelberger Handschrift des Sachsenspiegels, eine der wenigen erhaltenen Ausgaben, zeichnet sich durch eine einzigartige Verbindung von Bildern und Text aus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie gestohlen und erst im Jahr 1816 nach Heidelberg zurückgebracht. Diese Handschrift ermöglicht es, den Übergang vom Gewohnheitsrecht zum Feudalrecht eingehend zu studieren und ist daher von besonderem historischem Wert.

    Bibliografische Details

    Alternativ-Titel: Heidelberg Mirror of Saxony
    Art: Handschrift auf Pergament
    Datum: Anfang des 14. Jahrhunderts
    Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
    Genre: Chroniken/Geschichte/Recht
    Herkunft: Deutschland
    Format: 60 Seiten - 30,0 × 23,5 cm
    Stil: Gotisch
    Sprache: Deutsch
    Buchschmuck: 337 Miniaturen mit den dazugehörigen Texten
    Vorbesitzer: Ulrich Fugger (1474–1584), Pabst Gregor XV. (1554–1623)
    Inhalt: Gewohnheitsrecht und Feudalrecht im mittelalterlichen Deutschland
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