Von den Gestirnen

9.–16. Jahrhundert
Frankreich, Belgien, u.a.
Kurzbeschreibung
Die Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft in der ewigen Faszination vom Nachthimmel: Eine Sammlung der schönsten Miniaturen astronomischer und astrologischer Handschriften des Mittelalters

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    Beschreibung: Von den Gestirnen

    Das antike Wissen über die Astronomie ging im Westen nach dem Fall Roms größtenteils verloren, was jedoch umso größeres Interesse an der Erforschung der Sterne weckte. Obwohl sie ihren Kollegen aus der islamischen Welt lange Zeit unterlegen waren, leisteten die Europäer des Mittelalters wichtige Beiträge zur Astronomie. Astronomische Modelle, die Planetenbahnen in einer Reihe von konzentrischen Kreisen sehen, haben ihre Wurzeln zwar schon in der Antike, wurden aber im Mittelalter allgemein üblich. Für das Spätmittelalter war es typisch, dass alle sieben Planeten dargestellt wurden, mit vier weiteren Kreisen unter dem Mond für Feuer, Luft, Wasser und Erde. Diese waren alle von einer Kugel aus Fixsternen umgeben, die von den Engeln hochgehalten wurden. Astronomische Handschriften zählen zu den schönsten Beispielen mittelalterlicher Miniaturmalerei und legen ein großartiges Zeugnis ab über die Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft. Das antike Wissen über die Astronomie ging im Westen nach dem Fall Roms größtenteils verloren, was jedoch umso größeres Interesse an der Erforschung der Sterne weckte. Obwohl sie ihren Kollegen aus der islamischen Welt lange Zeit unterlegen waren, leisteten die Europäer des Mittelalters wichtige Beiträge zur Astronomie. Astronomische Modelle, die Planetenbahnen in einer Reihe von konzentrischen Kreisen sehen, haben ihre Wurzeln zwar schon in der Antike, wurden aber im Mittelalter allgemein üblich. Für das Spätmittelalter war es typisch, dass alle sieben Planeten dargestellt wurden, mit vier weiteren Kreisen unter dem Mond für Feuer, Luft, Wasser und Erde. Diese waren alle von einer Kugel aus Fixsternen umgeben, die von den Engeln hochgehalten wurden. Astronomische Handschriften zählen zu den schönsten Beispielen mittelalterlicher Miniaturmalerei und legen ein großartiges Zeugnis ab über die Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft.

    Blatt 1: Der große und der kleine Bär
    Aratea, Universitätsbibliothek Leiden
    9. Jahrhundert

    Blatt 2: Ein Engel
    Kosmographie des Al-Kaswini, Staatsbibliothek München
    Irak, 1280

    Blatt 3: Zwei Astronomen
    Astronomischen Sammelhandschrift Königs Wenzel IV., Österreichische Nationalbilbiothek Wien
    Prag, 1392–93

    Blatt 4: Die alfonsinischen Tafeln
    Astronomischen Sammelhandschrift Königs Wenzel IV., Österreichische Nationalbilbiothek Wien
    Prag, 1392–93

    Blatt 5: Januar mit den Tierkreiszeichen Steinbock und Wassermann
    Tres riches heures de Duc de Berry, Musee Conde in Chantilly
    Paris, um 1413

    Blatt 6: Juni mit dem Tierkreiszeichen Krebs
    Bedford Hours, The British Library London
    London, um 1420

    Blatt 7: Die Venus
    De Sphaera, Universitätsbibliothek Modena
    um 1450–1470

    Blatt 8: Die Sonne
    Natur des Weltalls, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
    Utrecht, 1465–1470

    Blatt 9: Sonnenuhr mit den Tierkreiszeichen
    Heidelberger Schicksalsbuch, Universitätsbibliothek Heidelberg
    um 1491

    Blatt 10: Tierkreiszeichen Mensch
    Glockendon-Kalendar, Staatsbibliothek Berlin
    Nürnberg, 1526 Blatt 1: Der große und der kleine Bär
    Aratea, Universitätsbibliothek Leiden
    9. Jahrhundert

    Bibliografische Details

    Alternativ-Titel: On the Stars, Meisterwerke zur mittelalterlichen Sternenwelt
    Art: Handschrift auf Pergament
    Datum: 9.–16. Jahrhundert
    Epoche: Frühes Mittelalter, Hochmittelalter, Spätes Mittelalter und jünger
    Genre: Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)
    Herkunft: Frankreich, Belgien, u.a.
    Stil: Ottonisch, Gotisch, Renaissance
    Sprache: Latein, Französisch
    Verlag: Coron Verlag, Gütersloh
    Einband/Material: Leder, Goldprägung
    Schrift: 10 Miniaturen
    Inhalt: 10 Einzelblätter bedeutender Handschriften
    Limitierung: 1995
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